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Aenne Burda - die Königin der Mode wäre am 28. Juli 100 Jahre alt geworden
Sie war eine leidenschaftliche Frau. Schön und temperamentvoll, willenstark und mutig - nicht nur im Sternzeichen eine Löwin. Und sie hatte eine Jahrhundert-Idee, die um die Welt ging: Mode zum Selbermachen. Millionen Frauen im Nachkriegs-Deutschland hat sie ein neues Selbstbewusstsein und Sicherheit gegeben. Ein einmaliges Geschenk, das die Jahrzehnte überdauert und bis heute fasziniert. Aenne Burdas spannendes Leben, ihre größten Erfolge, ihre stillen Leidenschaften, ihre Kraftquelle Familie, ihre geheimen Fluchten - das alles erfahren Sie hier!


Werner Gilles, 1948, o.T.
© Nachlass Werner Gilles
Hans Purrmann, Villa Romana, © VG Bild Kunst Bonn
Werner Heldt, Rote Mandoline, 1947, © VG Bild Kunst Bonn
"Aenne Burda - eine Frau erobert die Welt",
so der Titel der 45-minütigen SWR-Dokumentation über die weibliche Gallionsfigur des deutschen Wirtschaftswunders aus der badischen Kleinstadt Offenburg. Dora Heinze portraitiert die Frau, die in diesem Jahr am 28. Juli 100 Jahre alt geworden wäre. Der Film wird am 23. Juli um 23 Uhr im SWR-Fernsehen ausgestrahlt.

Lesen Sie hier, was andere Erfolgsfrauen über Aenne Burda denken
Wunder sind machbar
Sie ist eine „Ikone des 20. Jahrhunderts“, „Königin der Kleider“ und „die deutsche Wirtschaftswunderfrau“: Aenne Burda. Mit ihrem glanzvollen Aufstieg von der Eisenbahner-
tochter zur Verlegerin der größten Modezeitschrift der Welt bewies sie, dass „Wunder machbar“ sind. Am 28. Juli 2009 würde die Begründerin von „Burda Moden“ 100 Jahre alt.
Aus diesem Anlass erscheint im Petrarca Verlag eine Biografie der Verlegerin: „Aenne Burda – Wunder sind machbar“. „Aenne Burdas Leben (1909 – 2005) ist ein Stück deutscher Geschichte“, sagt Autorin Ute Dahmen. Geboren im Kaiserreich, erlebt sie den Ersten Weltkrieg, die Weimarer Republik und das Dritte Reich in bescheidenen Verhältnissen in einer süddeutschen Kleinstadt. Ihrer Heirat mit dem aufstrebenden Drucker und Verleger Dr. Franz Burda und der Geburt von drei Söhnen folgt 1949 im Alter von 40 Jahren die Gründung eines eigenen Modeverlags. Aenne Burda lebt die Wirtschaftswunderzeit. Sie ist beruflich erfolgreich und an der Seite ihres Mannes zehn Jahre lang Gastgeberin des größten Ballereignisses in Deutschland. Prominente aus Film, Fernsehen, Wirtschaft und Politik zählen zu ihren engsten Freunden. Mit eisernem Willen, unbändiger Energie und viel Arbeit schafft Aenne Burda aus einem kleinen Schnittmusterblatt ein Modeimperium. Ihre Zeitschrift „Burda Moden“ verkauft sich in 120 Ländern der Welt. 1987 dann der Höhepunkt
ihrer Karriere: Als erste westliche Publikation erscheint „Burda Moden“ in der Sowjetunion. Ein Bild von Aenne Burda und der First Lady der UdSSR, Raissa Gorbatschowa, geht um die Welt. Ausgleich und Entspannung findet die Verlegerin im Süden – auf Ischia und 30 Jahre lang im sizilianischen Taormina. Hier verwirklicht sie ab Mitte der 50-er Jahre das, wovon Millionen Frauen träumen: Sie hat ein Haus am Meer und einen gut aussehenden Liebhaber.
Für ihre Familie war Aenne Burda die Stammmutter, für Millionen Frauen auf der ganzen Welt ein Vorbild, das schön und charmant, klug und selbstbewusst, fleißig und willensstark für seine Ideale gekämpft hat. Wir können auch heute von Aenne Burda lernen.

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